Redaktion · Jungfernstieg 30, Hamburg
Unabhängige Softwareredaktion aus Hamburg
Nexaloom digital Hamburg ist eine redaktionelle Einordnung von Geschäftssoftware für den deutschen Mittelstand. Wir arbeiten unabhängig, verkaufen keine Lizenzen und vermitteln keine Verträge.
Wer diese Seiten schreibt
- Sitz
- Jungfernstieg 30, 20354 Hamburg
- Rolle
- Redaktion und Recherche, keine Beratung, kein Vertrieb
- Beobachtungsfeld
- Geschäftssoftware für Betriebe ab etwa 20 Mitarbeitenden
- Erreichbar
- Montag bis Freitag, 09:00–18:00 Uhr unter +49 40 428540
- Finanzierung
- Redaktionelle Arbeit, keine Zahlungen von Anbietern für Aufnahmen
- Quellen
- Öffentlich zugängliche Produktinformationen und Angaben der Anbieter
Was wir machen
Wir beschreiben Softwarefelder, konkrete Lösungen und die Fragen, die vor einer Entscheidung auftauchen. Dazu gehören ERP und Warenwirtschaft, CRM, Process Mining, Projektmanagement, Buchhaltung, HR, E-Mail-Marketing und Sicherheitsanforderungen wie NIS 2.
Unsere Seiten sind als Orientierung gedacht, nicht als Kaufempfehlung. Wer sie liest, soll die richtigen Fragen stellen können — im eigenen Haus, gegenüber Anbietern und im Projektteam.
Ein Beispiel: Bei ERP fragen wir zuerst nach Fertigungstiefe und Lagerlogik, bei CRM nach Vertriebsmodell und Datenpflege. Diese Fragen entscheiden mehr über den Projekterfolg als die Anzahl der Funktionen in einer Liste. Wir gehen sie deshalb in jedem Feld einzeln durch.
Unsere Felder
- ERP und Warenwirtschaft Fertigung
- CRM und Vertrieb Handel
- Process Mining Analyse
- Projektmanagement Teams
- Buchhaltung und HR Verwaltung
- E-Mail-Marketing Kampagnen
- NIS 2 und Sicherheitsanforderungen Pflicht
Warum es uns gibt
Softwareentscheidungen im Mittelstand sind selten gut dokumentiert. Oft fehlen Kriterien, und Vergleichstabellen ersetzen kein Verständnis für den eigenen Betrieb.
Wir wollen diese Lücke schließen: mit Kriterien, die nachvollziehbar sind, und mit Einordnungen, die den eigenen Fall mitdenken. Unser Anspruch ist Nüchternheit. Wo wir etwas nicht belegen können, schreiben wir es nicht.
Unser Anspruch
Was wir nicht belegen können, schreiben wir nicht.
Diese Zurückhaltung ist keine Bescheidenheit, sondern Methode. Sie schützt Leserinnen und Leser vor Zahlen, die keiner Prüfung standhalten würden.
Unsere redaktionelle Unabhängigkeit
Wir nehmen keine Bezahlung für die Aufnahme in einen Vergleich und verkaufen keine Lizenzen. Diese Praxis ist die Grundlage unserer Arbeit.
Aufnahme
Nur nach Relevanz
Wenn wir eine Lösung nennen, dann wegen ihrer Rolle im beschriebenen Feld — nicht wegen einer Vereinbarung.
Geschäftsmodell
Redaktion statt Vermittlung
Wir verkaufen keine Lizenzen, vermitteln keine Verträge und erhalten kein Geld dafür, dass ein Anbieter in einem Vergleich auftaucht. Sollte sich daran etwas ändern, würden wir es an dieser Stelle offenlegen — denn eine Empfehlung ohne Unabhängigkeit ist keine Empfehlung.
Konsequenz
Prüfbar bleiben
Jede Einordnung soll sich nachvollziehen lassen. Wer eine Aussage nicht prüfen kann, darf sie hinterfragen.
Wie wir arbeiten
Unsere Arbeit folgt einem Verfahren mit vier Schritten. Wir erfinden keine Bewertungszahlen. Die Methode im Detail steht auf einer eigenen Seite.
Bewertungsmethodik lesenSchritt eins
Feld bestimmen
Zuerst grenzen wir das Softwarefeld ab: Welche Aufgaben löst es im Betrieb, und welche Nachbarfelder werden oft damit verwechselt? Ohne diese Grenze wird jeder Vergleich beliebig.
Schritt zwei
Kriterien festlegen
Danach legen wir fest, woran eine Lösung gemessen wird: Einsatzbereich, Betriebsaufwand, Integration, Datenhaltung, Kostenstruktur. Die Kriterien stehen offen im Text, damit sie kritisierbar bleiben.
Schritt drei
Fakten sammeln
Wir sammeln öffentlich zugängliche Produktinformationen und Angaben der Anbieter und prüfen sie auf Nachvollziehbarkeit. Wo eine Angabe nur aus einer Quelle stammt, schreiben wir das dazu.
Schritt vier
Grenzen benennen
Zum Schluss halten wir fest, was eine Einordnung nicht abdeckt: Sonderfälle, individuelle Preise, Betriebsvereinbarungen. Diese Grenzen gehören zum Ergebnis, nicht in eine Fußnote.
Für wen wir schreiben
Wir schreiben für Menschen, die eine Softwareentscheidung vorbereiten: Geschäftsführung, IT-Leitung, kaufmännische Leitung und Fachbereiche im Mittelstand. Diese Rollen brauchen unterschiedliche Informationen.
-
Geschäftsführung
fragt nach Nutzen und Risiko
-
IT-Leitung
fragt nach Betrieb und Integration
-
Fachbereich
fragt nach Alltagstauglichkeit
Unsere Seiten versuchen, diese Perspektiven zu verbinden, statt eine einzelne zu bedienen.
Der Softwaremarkt, den wir beobachten
Der deutsche Softwaremarkt verschiebt sich weiter zu Cloud, KI und Sicherheit. Klassische Lizenzmodelle verlieren an Bedeutung, digitale Souveränität gewinnt. Die praktischen Fragen im Mittelstand bleiben dabei überraschend konstant.
Cloud und Betrieb
Immer mehr Betriebe betreiben Kernsysteme nicht mehr im eigenen Haus. Damit verschieben sich die Fragen: Wer hat Zugriff, wie wird gewartet, und was passiert, wenn ein Anbieter den Dienst ändert?
Betriebsmodell prüfen
Sicherheit
Anforderungen wie NIS 2 betreffen nicht nur große Konzerne. Auch kleinere Betriebe müssen bald belegen können, wie sie mit Risiken umgehen — und welche Rolle ihre Software dabei spielt.
Nachweispflichten klären
Automatisierung
Der Fachkräftemangel verstärkt den Druck, wiederkehrende Abläufe zu vereinfachen. Gefragt sind Werkzeuge, die sich in bestehende Prozesse einfügen, statt neue Arbeit zu erzeugen.
Prozessnutzen abwägen
Kosten
Abonnements ersetzen große Einmalkäufe. Das macht Einstiege leichter, aber die laufenden Kosten schwerer vergleichbar. Diese Verschiebung beschreiben wir bei jedem Softwarefeld mit.
Gesamtkosten einordnen
Was wir nicht tun
Wir ersetzen keine Einführungsberatung und keine eigene Testumgebung. Wir prüfen keine Preise im Detail, weil sich Angebote je nach Betrieb unterscheiden.
Wir bewerten keine Lösungen für jeden Einzelfall, sondern beschreiben, wofür sie typischerweise passen. Diese Grenzen zu benennen gehört zu unserer Arbeit. Wer eine Entscheidung trifft, sollte den eigenen Betrieb mit einbeziehen.
Wenn Ihnen ein Fehler auffällt oder eine Angabe veraltet ist, melden Sie es uns. Redaktionelle Hinweise aus der Praxis sind willkommen, weil sie uns helfen, unsere Seiten genauer zu machen.
Warum nennen Sie keine konkreten Preise?
Preise für Geschäftssoftware entstehen im Gespräch: Nutzerzahl, Module, Laufzeit, Betriebsmodell und Verhandlung. Eine Liste wäre schnell falsch und würde eine Genauigkeit vortäuschen, die es nicht gibt. Wir beschreiben stattdessen, welche Faktoren den Preis typischerweise bewegen.
Können Sie eine Lösung für meinen Fall empfehlen?
Nein — und das ist Absicht. Wir kennen Ihren Betrieb nicht, Ihre Prozesse, Ihre Datenlage und Ihre Vereinbarungen mit dem Betriebsrat nicht. Was wir geben können, ist eine Einordnung, wofür eine Lösung typischerweise passt und welche Fragen Sie gegenüber Anbietern stellen sollten.
Woher stammen Ihre Informationen?
Aus öffentlich zugänglichen Produktinformationen, Dokumentation und Angaben der Anbieter. Wir prüfen, ob eine Aussage nachvollziehbar belegt ist. Wenn eine Angabe nur aus einer Quelle stammt oder sich widerspricht, schreiben wir das dazu, statt es zu glätten.
Wie gehe ich mit einem Fehler auf Ihren Seiten um?
Schreiben Sie uns über die Kontaktseite, mit Quelle und Datum, wenn möglich. Wir prüfen jeden Hinweis auf Nachvollziehbarkeit und korrigieren, wenn er zutrifft. Diese Rückmeldungen sind ein Teil dessen, was diese Redaktion ausmacht.
Hinweise aus der Praxis
Wenn Ihnen ein Fehler auffällt oder eine Angabe veraltet ist, melden Sie es uns. Wir lesen jede Nachricht und prüfen Hinweise auf Nachvollziehbarkeit.
- Adresse
- Jungfernstieg 30, 20354 Hamburg
- Telefon
- +49 40 428540, Montag bis Freitag 09:00–18:00 Uhr